Ankündigung 8. Munich Peace Meeting

Auf Anregung und nach Konzept der Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V. findet jährlich unter Beteiligung des Teams der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) dieses nicht-öffentliche Fachgespräch statt. In diesem Jahr am 21. Oktober (Vorgespräch am 7. Oktober).

Seit 2019 bietet dieses Forum eine Plattform, auf der sich Friedenswissenschaft, Friedensarbeit und Friedensbewegung mit dem Team der MSC vernetzen und konkrete Anregungen für die kommende MSC im Februar des Folgejahres entstehen. In Verbindung mit dem Paradima der Friedenslogik und auf Basis der gelingenden Friedenspraxis der eingeladenen Teilnehmenden setzen wir Themen und empfehlen Gäste/Expert:innen und Formate für die MSC.

Zur Zielrichtung in diesem Jahr ist formuliert: „Die MSC austarieren: Stärken internationaler Diplomatie durch eine Verankerung im Paradigma einer umfassenden menschlichen Sicherheit anstelle eines übertriebenen Militarismus“.

Als Leitfrage haben wir uns zur Aufgabe gestellt: Was muss mit wem, in welchem Format und mit welcher inhaltlichen Orientierung auf der MSC bearbeitet werden, wenn sie sich als Plattform für „comprehensive human security“ (umfassende menschliche Sicherheit) weiterentwickeln möchte?

50 Expert:innen aus 25 Ländern beraten in vier eigenständigen Fokus-Gruppen:

  1. Neue Weltordnung: „Multilateralismus in einer neuen Weltordnung.“ Angesichts der sich wandelnden internationalen Bündnisse wird untersucht, wie Erkenntnisse aus Schwellen- und Mittelmächten die Definitionen von Sicherheit prägen können, wobei der Schwerpunkt auf den Einfluss der Zivilgesellschaft in diesen Ländern auf die Definition und Ausgestaltung dieser menschlichen Sicherheit liegt.
  2. Gewaltfreiheit/Kulturelle Ressourcen: „Die Impulse und Auswirkungen von Gewaltfreiheit und Friedensaktionen auf die menschliche Sicherheit.“ Wie können Erkenntnisse aus gewaltfreien kollektiven Aktionen sowie aus traditioneller, religiöser und spiritueller Führung Eingang in die internationale Friedens- und Sicherheits-Diplomatie finden?
  3. Frauen: „Frauen in Führungspositionen im Bereich Frieden und Sicherheit.“ Wie können die Stimmen von Frauen im Diskurs über Frieden und Sicherheit gestärkt und ihnen besser Gehör verschafft werden? Wie würden Sicherheits- und Friedensprozesse aussehen, wenn keine Männer mit am Tisch säßen?
  4. Next Gen: „Die nächste Generation für Frieden und Sicherheit.“ Wie können junge Menschen als Akteure des Wandels für Frieden und Sicherheit gestärkt werden? Wie kann die Einbindung der nächsten Generation in die internationale Friedens- und Sicherheitsdiplomatie gestaltet und sichergestellt werden?
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