Aktuelle Aktivitäten
Rund um die Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Am MSC-Wochenende in München können Sie – wie in den Vorjahren – an vielen Veranstaltungen der Friedensbewegung teilnehmen:
- FR 13.02. – SO 15.02.2026 – Internationale Münchner Friedenskonferenz (auch online!)
- SA 14.02.2026, 13.00 Uhr – Friedensdemonstration anlässlich der MSC
- SA 15.02.2026, 16.00 Uhr – Beten für den Frieden – mit der Projektgruppe MSKv
- SO 16.02.2026, 16.00 Uhr – Nachbetrachtung der MSC-Konferenzbeobachter von MSKv
- SO 16.02.2026, 18.00 Uhr – Friedensgebet der Religionen
(folgen Sie bitte jeweils den blau markierten Links)
Zur Lektüre gibt es wieder unsere aktuelle MSKv-Projektzeitung
Unsere Aktivitäten zur Konferenzveränderung setzen wir auch auf der MSC 2026 vor Ort fort:
- MSC-Konferenzbeobachtung unseres Vereins
- Unser Munich Peace Meeting im September u. Oktober 2025 gab Impulse für die MSC 2026
Nachbetrachtung der MSC-Konferenzbeobachterinnen von MSKv
Wie in den vergangenen Jahren wird MSKv zwei BeobachterInnen zur MSC entsenden. Im Hansa-Haus wird es unsere Nachbetrachtung der MSC 2026 geben. Unsere diesjährigen Konferenzbeobachterinnen Dr. Inga Blum und Natalia Jagolski werden ihre Eindrücke schildern und Ihre Fragen beantworten.
Infos zu unseren beiden Konferenzbeobachterinnen finden Sie hier.
Termin: SO, 15.02.2026, 16.00 Uhr
Ort: Hansa-Haus, Brienner Str. 39 (Rückgebäude), 80333 München
MVV: U-Bahn U2, Haltestelle Königsplatz
Beachten Sie auch unseren Flyer zur Veranstaltung: 
Direkt im Anschluss am selben Ort: Friedensgebet der Religionen, 18:00 Uhr
Konferenzbeobachtung unseres Vereins bei der MSC 2026
Dr. Inga Blum (Co-Präsidentin IPPNW) und Natalia Jagolski (Junior-Dozentin Universität Leiden) werden in diesem Jahr unsere Beobachterinnen der MSC sein.
Neu als Beobachterin: Dr. Inga Blum
Als Co-Präsidentin der Internationalen Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), freue ich mich sehr, in diesem Jahr als Beobachterin bei der Münchner Sicherheitskonferenz dabei sein zu dürfen. Mein Schwerpunkt liegt auf der wachsenden Atomkriegsgefahr, die durch die aktuellen Kriege und Konflikte und die Aufrüstung aller Atomwaffenstaaten befeuert wird.
Wie wird das Thema auf der MSC diskutiert? Gibt es Ideen für Risikoreduktion und neue Rüstungskontrolle ? Wie wird der Atomwaffenverbotsvertrag bewertet, der die humanitären Folgen von Atomwaffen in den Mittelpunkt stellt und bereits von über 70 % der Staatengemeinschaft unterstützt wird?
Darüber möchte ich mit Konferenzteilnehmer*innen ins Gespräch kommen und gezielt Kontakte aufbauen, mit denen wir für die Stärkung der humanitären Abrüstung weiterarbeiten können.
Neu als Beobachterin: Natalia Jagolski
Als Junior-Dozentin für Sicherheitsstudien an der Universität Leiden und als Fürsprecherin der Jugend-, Friedens- und Sicherheitsagenda (YPS) erlebe ich, dass Sicherheit als ein Thema wahrgenommen wird, das zu ernst sei, um junge Menschen mit einzubeziehen. Gleichzeitig wachsen Erwartungen, dass die junge Generation Verantwortung für nationale Verteidigung übernehmen soll.
Sowohl als Jugendbeobachterin beim Peacekeeping Ministerial und Young Peacebuilder bei der 2. EU YPS-Konferenz bleiben die praktische Umsetzung von Jugendbeteiligung und die Begegnung auf Augenhöhe eine Herausforderung. In Zeiten, in denen die regelbasierte internationale Ordnung infrage gestellt, und der Sicherheitsbegriff zunehmend militärisch definiert wird, ist es daher umso wichtiger, generationengerechte Ansätze für Frieden und Sicherheit zu fördern.
Daher bin ich gespannt, wie sich dieser Paradigmenwechsel auf der MSC widerspiegeln wird, und erhoffe mir, dass junge Menschen als Friedensakteure ernst genommen werden.
Als MSKv sind wir bereits sehr auf die Berichte unserer Konferenzbeobachterinnen gespannt. Bitte notieren Sie sich schon mal Termin und Ort: Nachbetrachtung der MSC 2026