Aktivitäten

Aktuelle Aktivitäten

Friedensgebet der Religionen

Gemeinsames Gebet für Frieden und Verständigung

Das Friedensgebet der Religionen ist ein zentraler Moment der Besinnung und des gemeinsamen Innehaltens im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz 2026. In einer Zeit globaler Krisen, bewaffneter Konflikte und gesellschaftlicher Polarisierung lädt dieses interreligiöse Gebet dazu ein, innezuhalten und gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Dialog und Menschlichkeit zu setzen.

Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen, Muslima und Muslime, Bahá’i, Buddhistinnen und Buddhisten kommen zusammen, um aus ihren jeweiligen religiösen Traditionen heraus für den Frieden zu beten. Das Friedensgebet macht die spirituelle Vielfalt sichtbar und betont zugleich das Gemeinsame: die Verantwortung aller Religionen für Gewaltfreiheit, Mitgefühl und ein respektvolles Zusammenleben.

Sonntag, 15. Februar 2026 | 18 Uhr | in Präsenz

Hansa-Haus, Brienner Straße 39 (Rückgebäude), 80333 München
MVV: U2-Halt Königsplatz

 

MSKv Side Event 2026 – Von der MSC abgelehnt.

Seit 2015 schlagen wir Side Events als Raum für Reflexion und Lernen für die internationalen Teilnehmenden der MSC vor. Das Ergebnis des Munich Peace Meeting, das wir im Oktober 2025 veranstaltet hatten und an der das MSC-Management aktiv teilgenommen hatte, wurde schließlich von der MSC nicht genehmigt. Daher beschränkt sich unsere aktive Beteiligung in diesem Jahr auf die Anwesenheit unserer MSKv-Beobachterinnen, die eingeladen sind, das gesamte Wochenende über an allen Veranstaltungen und Ereignissen im internationalen Veranstaltungsort Hotel Bayerischer Hof teilzunehmen.

Von MSKv entwickeltes und von MSC abgelehntes Thema 2026:
Vom Cyberkrieg zum Cyberfrieden – KI fair und vertrauenswürdig gestalten. Neue Technologien in wertorientierte Instrumente für Frieden, Solidarität und eine gerechte Weltordnung  verwandeln.

Angesichts der heutigen Komplexität und Desintegration zeigen die Mainstream-Diplomatie und -Politik eine beunruhigende Unfähigkeit, binäre Konzepte wie „richtig/falsch“, „gewinnen/verlieren“, „Westen/Osten“, „Norden/Süden“ zu überwinden, wodurch (strukturelle) Gewalt reproduziert wird. KI fügt eine weitere Komplexität hinzu, wirft grundlegende Fragen der Menschheit auf und gilt meist als disruptive Technologie, die systemisch auf die „digitale Kluft” ausgerichtet ist und sich auf militärische, autoritäre Technologie beschränkt. Die UNO, die Zivilgesellschaft, Religionen und ethische Thinktanks suchen jedoch nach Kontrollmechanismen und KI-Parametern, um humanitäre Herausforderungen, Konflikte und nachhaltige  menschliche Sicherheit zu bewältigen. Diese Veranstaltung lädt die internationalen MSC-Teilnehmenden ein, ihre menschliche Intelligenz einzusetzen und ihr Urteilsvermögen zu schärfen. Die Expert:innen des Side Events werden Anregungen geben und die Reflexion darüber fördern, was getan werden könnte, um KI zu einem Instrument für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität zu entwickeln. Die MSC-Teilnehmenden werden dabei in einem sorgfältigen didaktischen Rahmen arbeiten, in dem sie mit ihrem Hintergrund in Diplomatie, Politik, Sicherheit oder Technologie auf prominente internationale Referent:innen treffen, um sich für Standards und ethische Richtlinien für KI zum Schutz einer liberalen, demokratischen internationalen Ordnung einzusetzen.

Side Event 2025 (durchgeführt)

Pressemitteilung zum Side Event 2025

 

Unser Munich Peace Meeting 2025

Das 7. Munich Peace Meeting (MPM), initiiert und organisiert von MSKv, hat am 29.09. und 21.10.2025 stattgefunden. Die Teilnehmer:innen aus den Bereichen Friedenswissenschaft, Friedensbewegung und Friedensarbeit haben sich mit Dr. Benedikt Franke und weiteren Vertreter:innen der MSC zu aktuellen sicherheits- und friedenspolitischen Herausforderungen ausgetauscht.

Gemeinsam wurden konkrete Vorschläge für die Sicherheitskonferenz 2026 erarbeitet. Wir sind sehr gespannt, welche Aktivitäten MSC daraus ableiten wird.

Einen kurzen Bericht zum Munich Peace Meeting 2025 finden Sie hier: MPM 2025

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