MSC-Side-Event

MSKv Side Event 2026 – Von der MSC abgelehnt.

Seit 2015 schlagen wir Side Events als Raum für Reflexion und Lernen für die internationalen Teilnehmenden der MSC vor. Das Ergebnis des Munich Peace Meeting, das wir im Oktober 2025 veranstaltet hatten und an der das MSC-Management aktiv teilgenommen hatte, wurde schließlich von der MSC nicht genehmigt. Daher beschränkt sich unsere aktive Beteiligung in diesem Jahr auf die Anwesenheit unserer MSKv-Beobachterinnen, die eingeladen sind, das gesamte Wochenende über an allen Veranstaltungen und Ereignissen im internationalen Veranstaltungsort Hotel Bayerischer Hof teilzunehmen.

Von MSKv entwickeltes und von MSC abgelehntes Thema 2026:
Vom Cyberkrieg zum Cyberfrieden – KI fair und vertrauenswürdig gestalten. Neue Technologien in wertorientierte Instrumente für Frieden, Solidarität und eine gerechte Weltordnung  verwandeln.

Angesichts der heutigen Komplexität und Desintegration zeigen die Mainstream-Diplomatie und -Politik eine beunruhigende Unfähigkeit, binäre Konzepte wie „richtig/falsch“, „gewinnen/verlieren“, „Westen/Osten“, „Norden/Süden“ zu überwinden, wodurch (strukturelle) Gewalt reproduziert wird. KI fügt eine weitere Komplexität hinzu, wirft grundlegende Fragen der Menschheit auf und gilt meist als disruptive Technologie, die systemisch auf die „digitale Kluft” ausgerichtet ist und sich auf militärische, autoritäre Technologie beschränkt. Die UNO, die Zivilgesellschaft, Religionen und ethische Thinktanks suchen jedoch nach Kontrollmechanismen und KI-Parametern, um humanitäre Herausforderungen, Konflikte und nachhaltige  menschliche Sicherheit zu bewältigen. Diese Veranstaltung lädt die internationalen MSC-Teilnehmenden ein, ihre menschliche Intelligenz einzusetzen und ihr Urteilsvermögen zu schärfen. Die Expert:innen des Side Events werden Anregungen geben und die Reflexion darüber fördern, was getan werden könnte, um KI zu einem Instrument für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität zu entwickeln. Die MSC-Teilnehmenden werden dabei in einem sorgfältigen didaktischen Rahmen arbeiten, in dem sie mit ihrem Hintergrund in Diplomatie, Politik, Sicherheit oder Technologie auf prominente internationale Referent:innen treffen, um sich für Standards und ethische Richtlinien für KI zum Schutz einer liberalen, demokratischen internationalen Ordnung einzusetzen.

Side Event 2025 (durchgeführt)

Pressemitteilung zum Side Event 2025

 

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MSKv-Side-Event 2025 – Friedensexpert:innen als Kontrapunkt in der MSC

Seit 2015 schlagen wir für die internationalen Teilnehmenden der MSC Side Events als Reflexions- und Lernraum vor. Unsere Kooperationspartner waren bzw. sind dabei insbesondere: forumZFD, APTE.

2025 lautet unser Thema:

„Auf dem Weg in ein Jahrhundert der Tolaranz: Nicht schießen!
Gewaltfreie Deeskalation und Friedenspraxis des Globalen Südens“


Wir wissen, dass mutige zivilgesellschaftliche Kampagnen, insbesondere im Globalen Süden, selbst in meist sehr komplexen Situationen systematischer Gewalt, Wirkung zeigen, hin zur Entstehung resilienter Gemeinschaften, die der Gewalt abschwören. Die MSC-Teilnehmenden aus internationaler Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Militär, Instituten und Think Tanks, sowie der Zivilgesellschaft sind eingeladen, sich mit der gelingenden Praxis unserer Gäste auseinanderzusetzen und zu lernen, wie auch in ihrem Verantwortungsbereich durch Empathie, Heilung und aktive Gewaltfreiheit Konfliktlösung und Deeskalation erprobt werden können und Humane, menschliche Sicherheit gelingt.

Als Ressource-Personen sind unserer Einladung gefolgt und sprechen in der MSC:

Marie-Noelle KOYARA, Bangui, Verteidigungsministerin (2022), Dialog mit den Terrorgruppen in der Zentralafrikanischen Republik
Erzbischof Martin KIVUVA, Mombasa, Vorsitzender (2024) Kenyanische Bischofskonferenz, Vermeidung ethnisch-politischer Straßengewalt nach der Abwahl des Staatspräsidenten
Dr. Sylvain KOFFI, Abidjan/Elfenbeinküste, internationaler Berater in Sozial- und Friedensprogrammen, Gründungsmitglied der panafrikanischen Union der Friedensfachkräfte, Generalsekretär des afrikanischen Netzwerks und der politischen Kampagne „Rethinking African Security“ (RAS).

Presseerklärung von MSKv und Sicherheit neu denken zum SideEvent bei der MSC 2025

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MSKv-Side-Events bei der MSC

Seit 2015 schlagen wir für die internationalen Teilnehmenden der MSC aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft, Militär, Instituten und Think Tanks, sowie der Zivilgesellschaft Side Events als Reflexions- und Lernraum vor. Unsere Kooperationspartner waren bzw. sind dabei insbesondere:  forumZFD, APTE

Unsere Themen fordern den enggeführte, auf (militarisierte) Gewalt und politische (Über-)Macht basierte Sicherheitsbegriff der MSC heraus. Mit ihrer Expertise und ihrem Zeugnis aus gelingender Praxis aktiver Gewaltfreiheit, v.a. aus dem Globalen Süden, zeigen die eingeladenen Akteure wie sich auch aus komplexen (historischen) Gewaltsituationen eine resiliente Gesellschaft aufbauen läßt, die der Gewalt abschwört. Basierend auf der Friedenslogik zeigen unsere Side Events konkrete Wege der Transformation von Konflikten und Spannungen zu einem Mehr von sozialem Zusammenhalt und Mechanismen „Menschlicher Sicherheit“. Unsere Side Events fordern zur Auseinandersetzung mit einer wie auch immer legitimierten Kriegslogik.

2016: Wie kann der Syrien-Krieg beendet werden? Zivilgesellschaft zwischen den Fronten, Kooperationspartner: forumZFD
2017: „Nonviolent Peaceforce“, Kooperationspartner: forumZFD
2020: „Frieden leben: Religion und Sicherheit. Die Praxis der interreligiösen Plattform in der Zentralafrikanischen Republik“. Bericht zum Side Event hier
2023: „Frieden ist öffentlich – menschliche Sicherheit jenseits von Staats- und Militärdoktrin: Interaktives Lernen gelingender Praxis in Afrika“, Netzwerk Humanity First: Rethinking Security.
2025: „Auf dem Weg in ein Jahrhundert der Toleranz“

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